| T E X T E | G A L E R I E | |||
| Carlfriedrich Claus Rolf-Herrmann Geller Gabriele Juppe Alojzy Oborny |
Die meist schemenhaften Kompositionen reichen in unser Unterbewusstsein hinein, gehen über die reale Welt hinaus. Wenn die menschlichen Emotionen mit Röntgenstrahlen zu durchleuchten wären, würden sie Gestalten aus Colmars Bildern annehmen, die manchmal Assoziationen mit ungeheuerlichen manieristischen Vorstellungen El Grecos hervorrufen, aber auch an die am entgegengesetzten Pol liegenden vorimpressionistischen Landschaften William Turners erinnern. Das sind Landschaften, die der Künstler mit eigen Augen nicht sieht, denn sie sind tief in seiner Seele verborgen. Ein oft in seiner Kunst erscheinendes Motiv sind seltsam durchgeistigte Körper, die, gestaltet durch eine schwingende und sich modellierende Materie, Emotionen unverfälscht wiedergeben. Man kann sich kaum der Assoziationen mit dem entfernten Bild des großen Spaniers Francisco Goya, "Schrecken des Krieges" (Los Desastres de la Guerra) erwehren. |
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| Alojzy Oborny, Kielce 2000 |